Das endgültige Mützengesicht
21. Dezember 2009
Und, wie is’ Berlin so? Vor allem: Scheißekalt. „Ab morgen wird es dann milder“, sagt Sven Plöger abends im Fernsehen, und hinter ihm zeigt die Wetterkarte kalt lächelnd minus 11 Grad an. Immerhin helfen solche Temperaturen beim Einrichten persönlicher Benchmarks: Minus 11 ist die Temperatur, bei dem es dem Spielkind dank schmerzhafter Fasterfrierungen nicht mehr möglich ist, ohne Mütze zum Supermarkt zu laufen. Man könnte also auch sagen: Ohne kacke auszusehen. „Nee, du hast einfach nicht das endgültige Mützengesicht“, heißt es dann fachmännisch bei Frau Mütze. Danke dafür.
Weitere positive Kälteaspekte: Man lernt seine Heizung kennen und schätzen, das laute Drecksding, und man ist gezwungen sich bei Ausflügen mehr als unbedingt nötig in den Shopping-Tempeln dieser Stadt aufzuhalten, was zu einem untypisch frühen „Hab alles!“ bei der Geschenkebesorgung führt. Und dabei gab es schon die Befürchtung, der neu erlernte Hauptstädter-Schlendrian würde dafür sorgen, dass man am Heiligabend ganz mit leeren Händen dasteht – dieses „Krieg ich bestimmt auch im Späti“ setzt sich doch erschreckend schnell fest…
Ansonsten sind wir in der Phase, in der man die kleinen Merkwürdigkeiten des neuen Wohnorts kennenlernt. Offene Fragen wären da noch: Wer hat jemals gedacht, dass ein Papiercontainer für ungefähr dreißig Haushalte auch nur annähernd genug sein könnte? Warum landen unsere Pakete immer im Hinterhaus, und immer bei der gleichen Familie? Welcher Kiffer steckt sich präzise an jedem Sonntagnachmittag im Hauseingang die geruchsintensivste Tüte der Welt an, und ist der etwa auch für die Straßenbahnfahrpläne bei der BVG verantwortlich? Weil die Zahlen da mit der Realität nämlich nichts zu tun haben. Es kommen einfach irgendwann irgendwelche Bahnen, aber das wenigstens dauernd. Und jetzt die wichtigste Frage: Wie heißt der Geisteskranke, der auf dem Balkon gegenüber ein Rentier aus Flakscheinwerfern gebaut hat? Griswold?
Wie dem auch sei: Allet Jute aus Berlin (AAAAAUUUUUS Berlin, wie Farin sagen würde), frohet Fest und machtsma jut, wa? Man sieht sich im neuen Jahr, ganz sicher.
Weitere positive Kälteaspekte: Man lernt seine Heizung kennen und schätzen, das laute Drecksding, und man ist gezwungen sich bei Ausflügen mehr als unbedingt nötig in den Shopping-Tempeln dieser Stadt aufzuhalten, was zu einem untypisch frühen „Hab alles!“ bei der Geschenkebesorgung führt. Und dabei gab es schon die Befürchtung, der neu erlernte Hauptstädter-Schlendrian würde dafür sorgen, dass man am Heiligabend ganz mit leeren Händen dasteht – dieses „Krieg ich bestimmt auch im Späti“ setzt sich doch erschreckend schnell fest…
Ansonsten sind wir in der Phase, in der man die kleinen Merkwürdigkeiten des neuen Wohnorts kennenlernt. Offene Fragen wären da noch: Wer hat jemals gedacht, dass ein Papiercontainer für ungefähr dreißig Haushalte auch nur annähernd genug sein könnte? Warum landen unsere Pakete immer im Hinterhaus, und immer bei der gleichen Familie? Welcher Kiffer steckt sich präzise an jedem Sonntagnachmittag im Hauseingang die geruchsintensivste Tüte der Welt an, und ist der etwa auch für die Straßenbahnfahrpläne bei der BVG verantwortlich? Weil die Zahlen da mit der Realität nämlich nichts zu tun haben. Es kommen einfach irgendwann irgendwelche Bahnen, aber das wenigstens dauernd. Und jetzt die wichtigste Frage: Wie heißt der Geisteskranke, der auf dem Balkon gegenüber ein Rentier aus Flakscheinwerfern gebaut hat? Griswold?
Wie dem auch sei: Allet Jute aus Berlin (AAAAAUUUUUS Berlin, wie Farin sagen würde), frohet Fest und machtsma jut, wa? Man sieht sich im neuen Jahr, ganz sicher.